Das Neue

Weniger ist mehr

Das Neue

Gestaltung von innen heraus ist ein weicher Work-in-progress Ablauf, dessen Fokus permanent zwischen äußeren und inneren persönlichen, sozialen, natürlichen und gestalteten Gegebenheiten pendelt — ein sich permanent in Bewegung befindlicher Fokus, der das sich entfaltende Leben abbildet und demzufolge ein zyklischer Weg ist.

Wenn der Mensch sein »Wohl« auf die Erfüllung von Werten, die außerhalb seiner Wesensqualität liegen, aushandelt, führt dies zwangsläufig zu einem Mangel und in eine Schleife des nie sich erfüllenden »Suchen« nach Entfaltung seiner Wesensqualität — in letzter Konsequenz ein »Zuviel« obgleich ein »Zuwenig« von Ausdruck!

Verstehen wir das »Weniger« als das »Neue Viel«, indem wir unseren Handlungen langfristig angelegte Strategien zur Entfaltung der Wesensqualtät vorausschicken, so werden die sich daraus ergebenden Entscheidungen zum Wohl der Gesamtheit von Mensch, Tier, Umwelt und Erde im Pendel der persönlichen, sozialen, natürlichen und gestalteten Seelenqualitäten ausgehandelt werden.

Wie kann dieser Wertewechsel umgesetzt werden? Und welche Konsequenzen hat dies für das menschliche Tun im Bezug auf die Gestaltung unserer urbanen und natürlichen Räume?

Literatur

»Der gute Vorfahr« Langfristiges Denken in einer kurzfristigen Welt«
Roman Kriznaric, DuMont Buchverlag GmbH

»Gründerzeit 1200« Wie das Mittelalter unsere Städte erfand
Gisela Graichen, Matthias Wemhoff, Propylän Verlag