Aufbrechen

in Purpur

Purpur entsteht beim Sehen infolge der additiven Farbmischung von Rot und Blau. Im engeren Sinne bezeichnet es einen sehr gesättigten rotvioletten oder violettroten Farbton, der schon um 1600 v. Chr. aus dem kostbaren Farbstoff der Purpurschnecke gewon­nen wurde und als Zeichen der majes­tätischen Würde für die Purpur­ge­wänder der Kaiser und Könige ver­wendet wurde.

»Magenta I — III«
Ölpastell auf Papier I Serie 2006

»Purpur? Farbe der Far­ben, großes Arkanum der anti­ken Färberei, Zeichen der von Gott Auserwählten — was ist davon geblie­ben? Ein klang­volles Wort, lockend und befremd­lich, der ferne Glanz von Macht und un­erhörtem Luxus — eine Farbe, die im Däm­mer­licht der Jahrtaus­ende verlorengegangen ist.« Magarete Bruns